Das Lesepatenprojekt mit Senioren

Lesepaten
von links nach rechts (sitzend): K.Heß, S. Bader, W. Stephani, T. Kläs; (stehend) H. Sperlich, D. Schumann + M. Beitz (vom Kollegium), M. Weidt (Leiterin OGS), U. Capito; Es fehlen: B. Gawrosch, L. Flügel, M. Pfeifer
An vielen Grundschulen ist es guter Brauch, dass Eltern beim Lesenlernen der Erstklässler mit helfen. Die „Lesemütter“ (es sind im allgemeinen eher die Mütter) kommen einmal pro Woche in den ersten beiden Unterrichtsstunden in die Schule und holen sich so nach und nach die Kinder einer Klasse, um mit ihnen in Einzelarbeit eine bestimmte Zeit zu lesen. Diese Zusammenarbeit klappt in der Regel erfreulich gut und sie ist für alle Beteiligten äußerst intensiv und gewinnbringend.

So entstand die Idee, diese guten Erfahrungen auch im Bereich des Ganztagbetriebs zu nutzen, zur Leseförderung innerhalb der Hausaufgabenbetreuungszeit.

Die Umsetzung kam leider schon bei der Rekrutierung der Lesepaten ins Straucheln.
Nachfragen bei Elternabenden und Pflegschaftssitzungen erbrachten keine Mütter oder Väter, nicht einmal Omas oder Opas, die in der Zeit zwischen 14:00 und 15:00 Uhr als Lesepaten einsetzbar gewesen wären.
Eine Lösung des Problems ergab sich durch den Kontakt zur Seniorenbeauftragten der Gemeinde Neunkirchen, Frau Großhaus-Lutz, die unsere Lesepaten-Pläne über ihre Kommunikationskanäle lancierte, wodurch sich nach kurzer Zeit schon 8 Interessenten für diese Zusammenarbeit in der Schule meldeten.

Das Lesepatenprojekt hat nach den Osterferien Geburtstag!
Es besteht jetzt genau ein Jahr und das Kollegium, die Kinder und die Senioren schätzen die Zusammenarbeit so sehr, dass man auf weitere Geburtstage hoffen kann.